EAN / GTIN / GS1

Diese Seite erklärt die wichtigsten Begriffe für die Lagerverwaltung und beschreibt, wie GLN, GTIN und SSCC in HELIUM 5 verwendet und erzeugt werden.

GLN: Global Location Number

Die GLN (Global Location Number) ersetzt die frühere ILN mit gleicher Bedeutung. Sie identifiziert weltweit eindeutig physische Standorte, Adressen und juristische Personen. In Österreich verwaltet GS1 Austria die GLN.

GTIN: Global Trade Item Number

Die GTIN (Global Trade Item Number) ersetzt die frühere EAN (European Article Number) mit gleicher Bedeutung. GS1 verwaltet und vergibt auch die GTIN-Basisnummern.

GTIN automatisch erzeugen

Tragen Sie in den Systemparametern den Parameter GS1_BASISNUMMER_GTIN ein. Die 7- oder 9-stellige Basisnummer erhalten Sie von GS1.

HELIUM 5 geht immer von einer 13-stelligen GTIN aus. Manche Kunden verlangen eine 14-stellige GTIN mit führender 0. Dabei handelt es sich fachlich weiterhin um eine 13-stellige GTIN, der nur optisch eine 0 vorangestellt wird.

Im Modul Artikel finden Sie im Reiter Sonstiges neben der Bezeichnung Verkaufs-EAN-Nr. eine Schaltfläche mit dem Buchstaben G. Die Schaltfläche ist verwendbar, sobald die GTIN-Basisnummer definiert ist.

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Verkaufs-EAN-Nummer

Beim Klick auf G erzeugt HELIUM 5 mit der hinterlegten Basisnummer eine neue GTIN-13.

Aufbau einer GTIN-13

Eine automatisch erzeugte GTIN-13 besteht aus folgenden Bestandteilen:

  • Basisnummer: 7- oder 9-stellig

  • Artikelreferenz: laufende Nummer; je nach Länge der Basisnummer 5- oder 3-stellig

  • Prüfziffer: berechnete letzte Stelle der GTIN

Bei einer 9-stelligen Basisnummer können maximal 999 GTIN-13-Nummern erzeugt werden.

Vergabe und Zählerlogik

HELIUM 5 initialisiert für jede verwendete Basisnummer und jeden Mandanten einen eigenen Zähler. Bei der ersten Generierung wird die Artikelreferenz 1 vergeben; die übrigen Stellen werden mit 0 aufgefüllt.

Wenn die Höchstgrenze erreicht ist, sucht HELIUM 5 nach freien Lücken. Sind keine freien Lücken vorhanden, erscheint eine Fehlermeldung. In diesem Fall müssen bestehende GTIN gelöscht werden, bevor neue Nummern erzeugt werden können.

Wichtige Hinweise zur GTIN-Vergabe

  • Die neu erzeugte Nummer wird erst übernommen, wenn Sie im Reiter Sonstiges auf Speichern klicken.

  • Wenn Sie eine Nummer erzeugen, aber nicht speichern, oder erneut auf Generieren klicken, bleibt die erste Nummer zunächst unvergeben. Der Zähler wird trotzdem bei jeder Generierung erhöht. Diese Lücken verwendet HELIUM 5 erst, wenn die Höchstgrenze erreicht ist.

  • Wenn Sie solche Lücken manuell vergeben, achten Sie auf die korrekte Prüfziffer.

  • Bei jeder Generierung prüft HELIUM 5, ob bereits ein Artikel mit derselben Verkaufs-EAN-Nr. existiert. Wenn ja, sucht das System die nächste freie Nummer.

  • Alle Personen mit Schreibrechten am Artikel können die Verkaufs-EAN-Nr. jederzeit ändern.

Gemeinsamer Artikelstamm und mehrere Mandanten: Die Generierung unterstützt und prüft diese Konstellation derzeit nicht vollständig. Der Parameter ist mandantenabhängig, ebenso die Prüfung. Wenn mehrere Mandanten dieselbe Basisnummer verwenden, können gleiche Nummern entstehen.

SSCC erzeugen

Mit dem Parameter GS1_BASISNUMMER_SSCC kann HELIUM 5 eine SSCC (Serial Shipping Container Code) erzeugen, zum Beispiel für Lieferscheinversandetiketten oder Losetiketten.

Tragen Sie im Parameter die Erweiterungsziffer X und die 9-stellige GS1-Basis YYYYYYYYY ein. Der Parameter hat damit das Format XYYYYYYYYY.

Im Formulardruck steht ein HelperReport zur Verfügung, der die SSCC korrekt berechnet. Dazu wird die Packstücknummer an die Methode übergeben. HELIUM 5 erzeugt mandantenweit eine eindeutige Packstücknummer. Zusammen mit der Basisnummer entsteht daraus eine weltweit eindeutige 18-stellige Transportnummer.

Diese Nummer wird üblicherweise auf Lieferscheinversandetiketten oder Losetiketten verwendet.

Weiterführende Informationen