Stücklisten in HELIUM 5 beschreiben Produkte, Baugruppen und Fertigungsprozesse. Sie verbinden den Kopfartikel mit den benötigten Materialien, Arbeitsplänen, Mengenlogiken, Kalkulationen und Auswertungen.
Diese Hauptseite dient als Einstieg und Wegweiser. Ausführliche Beschreibungen finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.
Sonderfall Rezepturen: Da Stücklisten immer einem Artikel mit Mengeneinheit zugeordnet sind, können Sie mit der Stücklistenverwaltung auch Rezepturen abbilden. Die gefertigte Menge wird in der Mengeneinheit des Artikels angegeben, zum Beispiel kg oder l. Der Erfassungsfaktor unterstützt dabei die Umrechnung.
Begriffe
Die folgenden Begriffe helfen, Stücklisten und ihre Darstellung in HELIUM 5 einzuordnen.
BOM oder Bill of Materials
BOM oder Bill of Materials ist eine internationale Bezeichnung für die Stückliste. Eine BOM enthält in der Regel ausschließlich Materialpositionen.
Kopfstückliste oder Endprodukt
Die Kopfstückliste beschreibt das oberste Element einer hierarchischen Stücklistenstruktur. Sie steht meist für das fertige, versandbereite Produkt.
Baugruppe oder Baukastenstückliste
Eine Baugruppe, auch Baukastenstückliste, ist ein Artikel, der aus einem oder mehreren Artikeln durch einen Fertigungsprozess entsteht. Bereits ein Bearbeitungsschritt wie Lackieren kann als Baugruppe abgebildet werden.
Eine Baugruppe kann weitere Baugruppen enthalten. Aus Sicht der übergeordneten Baugruppe ist eine enthaltene Baugruppe eine normale Materialposition.
Mengenstückliste
Die Mengenstückliste zeigt alle benötigten Komponenten inklusive der Inhalte aus Unterstücklisten als flache Liste. Gleiche Artikel werden zusammengefasst und auf die benötigte Menge verdichtet.
Strukturstückliste
Die Strukturstückliste zeigt die Stückliste mit allen Unterstücklisten als Baumstruktur. Sie macht Abhängigkeiten und Ebenen innerhalb der Stückliste sichtbar.
Ebene
Eine Ebene beschreibt die Position einer Unterstückliste innerhalb der hierarchischen Struktur. Aus Sicht des Endproduktes liegen Unterstücklisten eine oder mehrere Ebenen tiefer.
Unechte Stückliste
Eine unechte Stückliste wird verwendet, wenn auf einen Artikel ausschließlich Ist-Zeiten erfasst werden, aber trotzdem ein Produktionsvorschlag in der internen Bestellung erscheinen soll.
Dabei wird ein Artikel definiert, ohne Stücklisteneigenschaften am Artikel zu hinterlegen. Damit die Losverwaltung dennoch genutzt werden kann, übernimmt HELIUM 5 beim Anlegen automatisch vordefinierte Mindestdaten in das Los.
Leitauftrag
Bei der Auswahl des Leitauftrages werden offene und teilerledigte Aufträge angezeigt. Die Hinterlegung hat derzeit keine weitere Funktion.
Themen und Unterseiten
Die Detailinformationen sind auf Unterseiten aufgeteilt. Die Hauptseite bleibt dadurch bewusst kurz und bietet einen schnellen Einstieg in die wichtigsten Themen.
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Thema |
Inhalt |
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Grundverständnis von Stücklisten, Struktur- und Mengensicht, Kopfdaten, Planung, Stücklistenarten, Fremdfertigung, Materialbuchung, Ziellager und Lagerverhalten. |
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Anlegen, Übernehmen und Berechnen von Positionen, Mengeneinheiten, Dimensionen, Verschnitt, Montagearten, Initialkosten, Rüstmengen, Kommentaren und Beginnterminoffset. |
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Druckarten wie Allgemein, Allgemein mit Preis und Ausgabestückliste sowie Optionen für Unterstücklisten, Kommentare, Sortierung, Losgröße und Lagerauswertung. |
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Spezielle Stücklistenart für unterstützende oder wiederverwendbare Strukturen. |
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Stücklistenart für Sets und deren besondere Verwendung in HELIUM 5. |
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Arbeitsgänge und Sollzeiten, die zusammen mit den Materialpositionen den Fertigungsprozess einer Stückliste beschreiben. |
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Definition und Verwendung von Ersatzartikeln beziehungsweise alternativen Positionen. |
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Verwendung von Formeln in Stücklistenpositionen zur flexiblen Mengenberechnung. |
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Qualitäts- und Prüfanforderungen im Zusammenhang mit Stücklisten und Fertigung. |
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Möglichkeiten zum Importieren von Stücklistendaten. |
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Praxisfunktionen für die tägliche Arbeit: Baumstruktur, Lagerinformationen, Unterstücklisten, Löschen, Einkauf trotz Eigenfertigung, globale Ersetzungen, Losaktualisierung und Freigabe. |
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Abbildung von Schusszahl, Material pro Schuss, Werkzeugverfügbarkeit, Anguss, Rüstzeit und Maschinenlaufzeit in Kunststofffertigungsprozessen. |
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Mandantenbezogene Stücklistendefinitionen, mandantenübergreifende Auswertungen und Hinweise zur Übernahme oder Fertigung in anderen Mandanten. |
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Auswertungen, Journale und Info-Funktionen für Reichweite, Nachkalkulation, Gesamtkalkulation, Mindestverfügbarkeit, Vergleich und Änderungen. |
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Kalkulation der Herstellkosten einer Stückliste als Grundlage für Preisfindung, Nachkalkulation und betriebswirtschaftliche Auswertungen. |