Mit dieser Seite möchten wir zusätzliche Hilfestellung beim Einsatz von HELIUM 5 leisten.
Details zur Installation finden Sie im Abschnitt Installation des Clients. Details zu Hardware und Geräten finden Sie im Abschnitt Einbindung zusätzlicher Hardware.
HELIUM 5 Server nach IP-Änderung nicht erreichbar
Wird die IP-Adresse des Rechners mit dem HELIUM 5 Server geändert, muss der HELIUM 5 Server neu gestartet werden.
Zwei Drucker-Einstellungen
Beispiel: Sie möchten interne Dokumente auf weißem Papier und in Schwarzweiß drucken, Dokumente für externe Empfänger jedoch auf Briefpapier und in Farbe.
Sie können denselben Drucker zweimal als Gerät hinzufügen.
Bei einem lokalen Drucker
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Start → Systemeinstellungen → Drucker und Faxgeräte öffnen
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Drucker hinzufügen
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Denselben Drucker auswählen und ihm einen anderen Namen zuweisen
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Einstellungen ändern
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Ab jetzt stehen „beide“ Drucker in HELIUM 5 zur Auswahl.
Bei einem Netzwerkdrucker
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Am HELIUM 5 Server anmelden
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Auf dem Server einen neuen lokalen Drucker anlegen und denselben Port wie beim bestehenden Drucker auswählen
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Einen sprechenden Namen wählen
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Drucker richtig konfigurieren
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Drucker auf den Workstations anlegen
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Drucker auf den Workstations einzeln konfigurieren
Fußzeilen fehlen
Der Hintergrund ist, dass der im Ausgangsreport für die Fußzeilen (= Subreport) vorgesehene Platz zu gering ist. Üblicherweise ist dieser Platz nicht hoch genug. Bestimmen Sie anhand des Fußzeilen-Subreports die erforderliche Höhe und korrigieren Sie den Ausgangsreport.
Achten Sie bei Subreports darauf, Höhe und Breite exakt so zu definieren wie im aufrufenden Report.
Für die Fußzeilen wird in der Regel die Datei fuss.jrxml verwendet. Weitere Informationen finden Sie gegebenenfalls auch in den Logdateien Ihres HELIUM 5 Servers.
Zusätzliche Daten in den Auswahllisten sehen
Manchmal ist es praktisch, bei Rechnungen nicht nur eine einzelne Rechnungsnummer, z. B. 06/0000001, zu sehen, sondern auch die umliegenden Rechnungen. Dafür gibt es einen Trick.
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Bestimmen Sie mit dem Direktfilter den gesuchten Datensatz, z. B. Rechnung
06/0000001. -
Löschen Sie die Eingabe des Direktfilters wieder, ohne Enter zu drücken.
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Wechseln Sie z. B. in die Kopfdaten oder in die Positionen und sofort wieder zurück in den Auswahlfilter.
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HELIUM 5 bleibt auf dem ausgewählten Datensatz stehen. Da die Filterbedingung entfernt wurde, werden nun alle Rechnungen angezeigt.
Statusprüfung Faxversand
Um den Versandstatus des Faxversands zu sehen, starten Sie bitte das System-Modul. Wählen Sie den unteren Modulreiter „Versandauftrag“ und anschließend im oberen Modulreiter „Gesendet“. Nun sollte das gesuchte Fax in der Versandliste zu sehen sein. Ist es dort nicht enthalten, sehen Sie bitte unter „Fehlgeschlagen“ oder „Papierkorb“ nach.
Ist das Fax unter „Fehlgeschlagen“ eingetragen, kann die Ursache eventuell unter „Status“ ermittelt werden. Ist das Fax unter „Versendet“ eingetragen, wurde von der darunterliegenden Faxversandsoftware, die vom Betriebssystem abhängig ist, gemeldet, dass das Fax ordnungsgemäß versandt wurde.
In Microsoft-Umgebungen wird hierzu der Faxdienst des Servers verwendet. Starten Sie zur Überprüfung die Faxkonsole über Start → Programme → Zubehör → Kommunikation → Fax → Faxkonsole. Wählen Sie dort „Gesendete Elemente“. Das gesuchte Fax muss als versandt mit einem grünen Haken eingetragen sein. Sie können dann davon ausgehen, dass vom empfangenden Fax eine Empfangsbestätigung an Ihren Faxversand übermittelt wurde.
Die Faxkarte bzw. die Faxanbindung darf nur von einem Dienst verwendet werden. Wenn im Fax-Ausgangsfach der Status „ausstehend“ angezeigt wird, ist die Kommunikation zur Faxkarte unterbrochen. Die Kommunikation wird erst nach einem Neustart des Faxdienstes erneut initialisiert. Gehen Sie dieser Meldung unbedingt nach und beseitigen Sie die Ursache, damit ein stabiler Faxbetrieb möglich ist. Ein Parallelbetrieb von Tobit-TLD und dem Windows-Faxdienst ist z. B. nicht möglich.
Fehlermeldung nach Update
Could not find main class.
Diese Meldung bedeutet, dass auf Ihrem PC eine falsche Java-Version installiert ist. Aktualisieren Sie Ihre Java Virtual Machine gemäß den Anweisungen Ihres Administrators (siehe z. B. Release Notes). Für HELIUM 5 ab Version 5.11 ist eine JRE 1.6.0_05 oder höher erforderlich. Für HELIUM 5 ab WildFly, also ab Build 14441, ist Java 8 erforderlich.
Wir empfehlen die Installation des One-Click-Clients mit integriertem Java.
Automatischen Start des HELIUM 5 Clients über den Taskplaner einrichten
Manchmal ist es praktisch, wenn ein HELIUM 5 Client automatisch gestartet wird, z. B. für die Stiftzeiterfassung. Dies kann über den Taskplaner realisiert werden, der in Windows-Betriebssystemen zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass das zu startende Programm direkt und nicht über die Batchdatei lpclientpc.bat gestartet wird. Andernfalls kann der Taskplaner nicht erkennen, dass HELIUM 5 bereits läuft.
javaw -Xms128m -Xmx256m -Djava.naming.provider.url=jnp://HeliumVServer:2099 -Djava.naming.factory.initial=org.jnp.interfaces.NamingContextFactory -jar C:\Programme\helium_v\lpclientpc.jar %*
Übersetzung von Texten
In HELIUM 5 können alle Labels (Beschriftungen der Schaltflächen, Eingabefelder usw.) dynamisch übersetzt werden. Bei der Verwendung einer PostgreSQL-Datenbank ist zu berücksichtigen, dass die eingetragenen C_TOKEN ohne endende Leerzeichen eingegeben werden. In der MS-SQL-Datenbank macht dies keinen Unterschied; in PostgreSQL sind das zwei unterschiedliche Tokens bzw. Datensätze.
HELIUM 5 Linux-Server herunterfahren
Zum Herunterfahren Ihres HELIUM 5 Linux-Servers gehen Sie wie folgt vor:
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Stellen Sie mit PuTTY eine Verbindung zu Ihrem Server her.
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Geben Sie bei „Host Name“ die IP-Adresse Ihres HELIUM 5 Linux-Servers ein und klicken Sie auf „Open“.
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Melden Sie sich als
rootan und geben Sie das definierte Passwort ein. Anschließend erhalten Sie den Konsolen-Prompt. -
Geben Sie
shutdown -h nowein. -
Nach dem Drücken der Enter-Taste fährt Ihr Linux-Server sofort herunter.
Richtige Einstellung der Mehrwertsteuersätze für Deutschland
Da es in Deutschland seit 1999 einige Mehrwertsteueränderungen gab, finden Sie hier die richtige Einstellung der Mehrwertsteuersätze für allgemeine Waren. Eine Luxussteuer, wie sie in Österreich bekannt ist, gibt es in Deutschland derzeit nicht.
Der Server kann nicht mehr erreicht werden
Der Dienst läuft nicht mehr. Beim Starten wird die Meldung „Der Dienst HELIUM 5 Application Server konnte nicht gestartet werden. Der Dienst wurde unerwartet beendet.“ ausgegeben.
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Prüfen Sie die auf dem Server installierte Java-Version.
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Prüfen Sie den Datenbankzugriff, z. B. über Dbamgr2k.
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Starten Sie den Server manuell. Wechseln Sie dazu in das Verzeichnis
?:\helium_v\wildfly-12.0.0.final\binund doppelklicken Sie aufstandalone.bat.
Im HELIUM 5 Client kann keine Hilfe mehr angezeigt werden
Überprüfen Sie bitte die Verbindungseinstellungen Ihres Browsers. Vermutlich haben Sie über einen Proxyserver Zugang zum Internet. Stellen Sie die Verbindung so ein, dass der Proxyserver für lokale Adressen umgangen wird.
Orte bereinigen
Manchmal kommt es vor, dass Orte mehrfach angelegt oder mehrfach eingetragen wurden. Manchmal wurde auch ein Ortsname mit einer Hausnummer versehen, was üblicherweise nicht erwünscht ist. Wenn z. B. ein Ort „Adnet 125c“ angelegt wurde, kann dieser Ort nicht gelöscht werden, solange er verwendet wird.
Ändern Sie daher beim Partner die Definition dieses Ortes bzw. dieser Orte, indem Sie die Hausnummer unter „Straße“ eintragen und den Ortsnamen korrigieren. Danach kann der falsch definierte Ort unter System → System → Ort gelöscht werden.
Größe der Datenbank
Manchmal ist es hilfreich festzustellen, warum die Datenbank so groß ist. Dafür gibt es in der PostgreSQL-Datenbank in pgAdmin ein praktisches Werkzeug. Öffnen Sie Ihre LP-Datenbank, erweitern Sie diese bis zu „Tables“ und klicken Sie darauf.
Wählen Sie anschließend per Rechtsklick: Berichte → Statistiken.
Geben Sie anschließend eine Ausgabedatei an. Danach können Sie die Statistik komfortabel betrachten, an uns senden usw.
Mehrere Zeilen in Auswahllisten markieren
In den Modulen von HELIUM 5 (z. B. Finanzbuchhaltung, Stücklistendruck usw.) können Sie mehrere Zeilen markieren.
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Mehrere einzelne Zeilen markieren: Klicken Sie die erste Zeile an. Halten Sie die Strg-Taste gedrückt und markieren Sie weitere Zeilen per Klick.
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Zusammenhängende Zeilen markieren: Markieren Sie die erste Zeile, halten Sie die Shift-Taste („Groß-/Kleinschreibung“) gedrückt und klicken Sie auf die letzte zu markierende Zeile.
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Alle Zeilen markieren: Drücken Sie Strg + A, z. B. wenn durch einen Filter bereits alle gewünschten Zeilen zur Auswahl stehen.
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Gesamte Markierung aufheben: Klicken Sie ohne Tastendruck auf eine andere Zeile.
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Eine einzelne Zeile aus der Markierung entfernen: Halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken Sie auf die Zeile, deren Markierung Sie aufheben möchten.
Tipps zur Verwendung von Etikettendruckern
Für den Ausdruck von Etiketten empfehlen wir den Einsatz von Druckern der Firma Zebra. Für langjährigen Gebrauch sind die Serien Z4 bzw. S4 zu empfehlen.
Für manche Anwendungen mit sehr geringem Etikettenaufkommen werden auch Drucker der Firma Dymo eingesetzt. Dabei ist zu beachten, dass dies reine Einzelplatzdrucker sind. Die Einrichtung im Netzwerk ist aus unserer Erfahrung nicht stabil. Außerdem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nur bei sehr geringem Etikettenaufkommen optimal. Ab ca. 1.000 Etiketten pro Jahr sind kleine Zebra-Drucker in den Gesamtkosten deutlich günstiger.
Es folgen leere Etiketten
Führen Sie die Kalibrierung durch. Auf Windows-Rechnern geht dies am einfachsten über die Eigenschaften des Druckers. Dort finden Sie unter Extras → Aktion die Funktion „Kalibrierung ausführen“. Alternativ kann die Kalibrierung auch direkt am Drucker über das Druckmenü aufgerufen werden.
Meldung „Paper out“
Stellen Sie sicher, dass das Papier so eingelegt ist, wie es im Deckel des Druckers dargestellt wird. Wichtig ist außerdem, dass die seitliche Papierführung sehr knapp, aber leichtgängig eingestellt ist. Achten Sie darauf, dass sowohl die seitliche Führung der Etikettenrolle als auch die Führung des Papierbandes unmittelbar vor dem Thermotransferkopf möglichst exakt ist.
Vor dem Thermotransferkopf ist auf der Innenseite auch der Papiersensor angebracht. Dieser muss sauber sein.
Schlechtes Druckbild
Führen Sie bitte die Kalibrierung durch.
Weitere allgemeine Tipps zur Verwendung von HELIUM 5
Fehler nach Stromausfall
Bei unkontrolliertem Abschalten des HELIUM 5 Servers kann es vorkommen, dass temporäre Dateien, die eventuell teilweise beschädigt sind, stehen bleiben. Dies kann dazu führen, dass der HELIUM 5 Server nicht mehr startet oder bei manchen Auswertungen „Class not found“-Exceptions ausgibt.
Wenn dies der Fall ist, stoppen Sie den HELIUM 5 Server: unter Linux mit service jboss stop, unter Windows über „Dienst stoppen“. Löschen Sie anschließend im Verzeichnis des HELIUM 5 Servers die Unterverzeichnisse tmp und work. Starten Sie den HELIUM 5 Server danach wieder: unter Linux mit service jboss start, unter Windows über „Dienst starten“.
USV für HELIUM 5 Server
Wir empfehlen den Einsatz einer unterbrechungsfreien Stromversorgung zusätzlich zu Spiegelung und Datensicherung.
Ein Stromausfall und ein Serverabsturz können Ihre HELIUM 5 Datenbank beschädigen. Unserer Erfahrung nach sind der Aufwand für die Wiederherstellung der Datenbank und der Datenverlust für den Zeitraum zwischen letzter Sicherung und Absturz größer als die Kosten einer USV.
Meldung „Zeitdifferenz zum Server“
Stellen Sie sicher, dass Ihr HELIUM 5 Server synchron zur internationalen Atomzeit ist. Wir empfehlen die vom Betriebssystem vorgeschlagene Zeitsynchronisation mit einem Online-Server.
Für die Clients empfehlen wir dieselben Einstellungen. Alternativ können Sie in Windows die Zeit von Ihrem HELIUM 5 Server beziehen.
Dieselbe Zeit auf Server und Client ist erforderlich, damit es keine Unstimmigkeiten in der Zeiterfassung gibt.
HELIUM 5 Client schließt sich automatisch
Mögliche Ursache I: Die Netzwerkverbindung zwischen Client und Server geht verloren. Dadurch wird die Sitzungs-ID des HELIUM 5 Clients ungültig und die Verbindung bricht ab. Schalten Sie den Energiesparmodus der Netzwerkkarte aus. Wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen EDV-Betreuer, der Ihre Geräte kennt.
Mögliche Ursache II: Im Bildschirmschoner ist eingestellt, dass der Rechner nach einer gewissen Zeit in den Standbymodus wechselt. Auch dadurch geht die Netzwerkverbindung zwischen Client und Server verloren. Die Sitzungs-ID des HELIUM 5 Clients wird ungültig und die Verbindung bricht ab.
Weitere mögliche Ursachen:
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Ein Bildschirmschoner versetzt den Rechner in eine Art Ruhezustand.
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Die Netzwerkkarte ist defekt und fordert nach einiger Zeit immer wieder eine neue DHCP-Verbindung an.
Prüfen Sie das Ereignislog, ob Hinweise auf Verbindungsabbrüche, Speicherfehler oder ähnliche Probleme zu finden sind.
Geschwindigkeit von HELIUM 5 steigern
Die Geschwindigkeit von HELIUM 5 hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im Client werden Daten des Servers abgefragt und angezeigt. Dabei spielen die Geschwindigkeit des Datenbankservers, des Applikationsservers, der Netzwerkverbindung und des Clients eine Rolle. Andererseits werden am Client Daten erfasst, vorverarbeitet und an den Server gesendet.
Ein Sonderfall sind Auswertungen wie z. B. der Druck einer Rechnung oder eine Lagerstandsliste zum Stichtag. Diese Journalauswertung wird vollständig am Applikationsserver berechnet, grafisch im Speicher aufbereitet und erst danach an den Client zur Anzeige und zum Ausdruck gesendet. Auch hier sind alle drei Komponenten – mit dem Netzwerk eigentlich vier – beteiligt und tragen zur Geschwindigkeit bei.
Je mehr gleichzeitige Benutzer mit HELIUM 5 arbeiten, desto stärker beeinflusst dies das Geschwindigkeitsverhalten.
Die folgenden Punkte tragen aus unserer Erfahrung zur Leistungsverbesserung bei:
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Geschwindigkeit der Festplatten: Optimierung durch SSDs und genügend freien Speicherplatz.
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Geschwindigkeit der Datenbank: Optimierung durch eigene CPU oder mehr RAM.
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Optimierung durch mehr oder schnellere CPUs. Jeder laufende Client benötigt Recheneinheiten auf dem Application-Server.
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Optimierung durch mehr RAM. Je mehr RAM genutzt werden kann, desto weniger muss auf die Festplatte ausgelagert werden. Zu viel RAM kann jedoch bewirken, dass Wartungsfunktionen seltener ausgeführt werden, dafür aber länger laufen. Durch Parametrierung des verwendeten Speichers kann eine Optimierung vorgenommen werden.
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Verbindung zwischen Application-Server und Datenbankserver: Optimierung durch Installation auf derselben Maschine.
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Anzahl, Art und Größe der laufenden Aufgaben: Optimierung durch Verlagerung und Verteilung rechenintensiver Auswertungen, z. B. Bestellvorschlag oder Stichtagsbetrachtungen des Lagers.
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Optimierung durch explizite Zuweisung von Ressourcen zum HELIUM 5 Server.
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I/O-Geschwindigkeit der VM prüfen und verbessern.
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100 % Auslastung des Netzwerkcontrollers vermeiden.
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Optimierung durch schnelle CPUs mit hoher Taktfrequenz. Weitere Kerne bringen nach unserer Erfahrung keinen großen Vorteil.
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Optimierung durch RAM. Mindestens 256 MB RAM sollten für HELIUM 5 frei sein.
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Optimierung durch nur einen geöffneten Client. Werden mehrere HELIUM 5 Clients parallel eingesetzt, sollten für jeden zusätzlichen HELIUM 5 Client mindestens 256 MB RAM zur Verfügung stehen.
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Optimierung durch schnelle Netzwerkanbindung zum HELIUM 5 Server. Wir empfehlen verwaltbare Switches, um feststellen zu können, bei welchen Verbindungen Verbesserungsbedarf besteht.
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Netzwerkstruktur generell: Optimierung durch ordentliche Strukturen, Gigabit-Netzwerke und performante Switches.
Das Beenden des Clients über den Task-Manager bei lange dauernden Berechnungen bricht die gestartete Datenanfrage am Server nicht ab. Der Server merkt erst am Ende der Berechnung, dass die Daten nicht mehr benötigt werden. Lassen Sie daher den Client weiterlaufen und starten Sie gegebenenfalls einen zweiten Client. Dieser wird bei gleichem Rechner und gleichem Benutzernamen nicht als zusätzlicher Benutzer gewertet.
Einsatz von Virenscannern
Für Clients ist ein Virenschutz generell empfehlenswert. Sollte es auf Clientseite Geschwindigkeitsprobleme geben, kann das HELIUM 5 Clientprogramm im Virenscanner ausgenommen werden.
Von Virenscannern auf Servern raten wir ab.
Verwenden Sie einen Linux-Server in einer Friendly Zone.
Verzeichnisfreigabe vom HELIUM 5 Server
Bitte stellen Sie sicher, dass das Basisverzeichnis von HELIUM 5 nicht erreichbar ist. Durch Freigaben könnte es bei unsachgemäßer Bedienung oder versehentlich dazu kommen, dass die gesamte HELIUM 5 Server-Struktur gelöscht wird.
Das einzige Verzeichnis, das für geschulte Anwender eingerichtet werden darf, ist das Report-Verzeichnis zur Bearbeitung Ihrer Formulare.
Für den Zugriff der HELIUM 5 Clients ist keinerlei Freigabe erforderlich. Der Zugriff erfolgt ausschließlich über die Ports.
Reiter deaktivieren
Ausgewählte obere Modulreiter Ihrer HELIUM 5 Installation können gezielt deaktiviert werden. Gehen Sie dazu in das Modul System → unterer Reiter „Pflege“ → oberer Reiter „Panel sperren“.
Die Zuordnung der Reiter, die nicht angezeigt werden sollen, erfolgt über die Ressourcendefinition.
Diese Funktion wird nur in den wesentlichen Modulen unterstützt, speziell im ersten unteren Reiter. Der erste obere Reiter, der in der Regel die Auswahlliste ist, kann nicht ausgeblendet werden.